Diskussion mit

Christian Zeller

Professor für Wirtschaftsgeographie, Universität Salzburg
Christian Zeller hielt sich mit einer internationalen akademischen Delegation im Dezember 2014 in Nordsyrien auf.

27. Februar 2018, 19 Uhr im Literaturhaus
Strubergasse 23, Salzburg

Die türkische Regierung führt einen neuen Feldzug gegen die Menschen in Nordsyrien, besonders in der Region Afrin. Das Erdogan-Regime will die Selbstverwaltung der Demokratischen Föderation Nordsyrien zerstören.

Während des gesamten Krieges in Syrien lebten die Menschen in Afrin in Sicherheit, geschützt durch die Volksverteidigungskräfte YPG und Frauenverteidigungskräfte YPJ. Zusammen mit TEV-DEM, der Bewegung für eine demokratische Gesellschaft, haben die Menschen in Nordsyrien und im Kanton Afrin eine vergleichsweise demokratische Selbstverwaltung entwickelt.

Die Selbstverwaltungsbehörden haben eine funktionierende öffentliche Infrastruktur, eine medizinische Versorgung und sogar eine Universität aufgebaut. Die Menschen in Afrin haben mehrere hunderttausend Flüchtlinge aus anderen Regionen Syriens aufgenommen. Seit Jahren leben sie unter dem Schutz der Selbstverwaltung.

Das Regime in Russland kooperiert mit dem Erdogan-Regime. Auch die USA lassen den NATO-Partner gewähren. Deutschland liefert der Türkei Waffen und hat angeboten, die bereits gelieferten Leopard-2 Panzer zu modernisieren. Erdogan droht nun den Krieg auf weitere Gebiete in Nordsyrien auszudehnen.

Unsere Solidarität gilt dem Widerstand gegen die türkischen Besatzungstruppen. Tragen wir zum Aufbau einer Solidaritätsbewegung in ganz Europa mit Afrin und mit den Menschen in Nordsyrien bei.

Organisiert von: Aufbruch Salzburg
Unterstützt von: Friedensbüro Salzburg, Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Salzburg

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