Demonstration gegen die erste schwarz-blaue Regierung im Jahr 2000

SchwarzBlau ist keine harmlose Rechtsverschiebung. Auf dem Spiel steht nicht nur das Schicksal der Flüchtlinge, die schon im Lande sind. Es droht der Einmarsch schlagender deutschnationaler Burschenschaftler in die Ministerien, eine umfassende Demontage sozialer Rechte und des Sozialstaates, der forcierte Aufbau von Repressionsinstrumenten und eine Verschiebung der Gesellschaftspolitik gegen Emanzipation, Offenheit und Minderheiten.

Aufhalten können wir dies nur mit einer scharfsinnigen, differenzierten Analyse der inneren Widersprüche, die uns Ansatzpunkte zu Kritik und Aktion verschaffen, mit organisierten und reflektierten Aktionen, mit offenen Vorgangsweisen und dem Aufbau einer breiten, pluralistischen Bewegung, dem Einbringen einer internationalistischen und systemüberschreitenden Vision sowie mit praktischer Solidarität, Mut, langem Atem und Humor.

12. Dezember, 19:00 Uhr, ARGE Kultur, Seminarraum, 1. Stock
Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, Salzburg

Diskussion mit

Wilfried Hanser, Innsbruck
Aktivist gegen das Ausländervolksbegehren von Jörg Haider, gegen Schwarz-Blau unter Wolfgang Schüssel, für Sozialstaat-Volksbegehren etc., Aktivist beim österr. Sozialforum, Mitglied der Sozialistischen Alternative

Peter Sachartschenko, Wien
Aktiv in der Anti-AKW-Bewegung, Hainburg, Euromarsch-Initiative, Bewegung gegen die schwarz-blaue Regierung und Donnerstagsdemo im Jahr 2000, Mitglied der Sozialistischen Alternative


Widerstand gegen Schwarz-Blau
Möglicherweise wird die ÖVP-FPÖ-Regierung auch am 12. Dezember angelobt. Dann wird am 16. Dezember in Wien die erste große Demonstration gegen das schwarz-blaue Gegenreformprogramm stattfinden. Wir werden im zweiten Teil der Veranstaltung auch über die Stroßrichtung einer Bewegung gegen die rechte Regierung und über den Aufbau einer Bündnisstruktur in Salzburg diskutieren.


 

Ein Kommentar zu „12. Dez., 19 Uhr: War Österreich jemals links? Österreichische Politik von Kreisky bis Schwarz-Blau II

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